Stand: 14  November  2008 Weiterempfehlen DruckenDrucken
 

EADS zeigt weiterhin starke grundlegende Performance und geht anstehende Herausforderungen proaktiv an

  • Umsatz steigt um 7 Prozent auf € 29,4 Mrd. dank Wachstum in allen Geschäftsbereichen
  • Nettoliquidität mit € 9 Mrd. auf Rekordniveau; Free Cash Flow erreicht € 2 Mrd.
  • Konzern-EBIT* verbessert sich auf € 2 Mrd.; EBIT* im Hubschrauber-, Raumfahrt- und Verteidigungsgeschäft stieg deutlich
  • Ungelöste Probleme im A400M-Programm stellen Risiko für EBIT*-Prognose 2008 dar
  • Ausblick für Free Cash Flow 2008 auf über € 2 Mrd. angehoben

Amsterdam, 14  November  2008

EADS (Börsenkürzel: EAD) erzielte in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 vielversprechende Ergebnisse, steht aber in entscheidenden Programmen vor Herausforderungen. Der Konzern zeigte eine weiterhin solide grundlegende Performance und profitierte von einer starken Marktnachfrage. EADS verzeichnete einen bemerkenswerten Auftragseingang über das gesamte Portfolio hinweg und erhielt bei Airbus Bestellungen über 737 neue Flugzeuge sowie bei Eurocopter über 605 neue Hubschrauber. Dank anhaltender Restrukturierungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren erzielte Astrium deutliches Wachstum bei Umsatz und Ergebnis. Der Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit konnte sein EBIT* um 74 Prozent steigern. Der Konzern verfolgt die Entwicklungen am Finanzmarkt aufmerksam und hat bereits vielfältige Maßnahmen ergriffen, um mögliche negative Auswirkungen zu begrenzen. „EADS begegnet den Auswirkungen der Finanzkrise in einer Position der Stärke. Unser hoher und breit gestreuter Auftragsbestand umfasst Auslieferungen für mehrere Jahre. Eine starke Nettoliquidität garantiert Stabilität und erlaubt die Anpassung an ein sich veränderndes wirtschaftliches Umfeld“, sagte der CEO von EADS, Louis Gallois. „Das A400M-Programm steht weiter unter Druck und wir arbeiten sehr konzentriert daran, die industriellen und wirtschaftlichen Herausforderungen in Abstimmung mit unseren Kunden und Zulieferern zu bewältigen. Wir sind entschlossener denn je, dieses komplexe Programm in den Griff zu bekommen.“

Im A400M-Programm wird das Fehlen eines abgestimmten und verlässlichen Zeitplans für das Antriebssystem, welches ungelöste Probleme bei bestimmten Ausrüstungszulieferungen sowie der Integration von Ausrüstung und Systemen nach sich zieht, zu weiteren Verzögerungen führen. Aufgrund der Nichtverfügbarkeit einer verlässlichen aktuellen Zeitplanung für das A400M-Programm muss EADS vorübergehend zur Methode der Bilanzierung in der frühen Phase eines Auftrags wechseln und die Anwendung der Meilenstein-Methode für dieses Programm aussetzen.** EADS hat mit den Hauptkunden der A400M die Diskussion aufgenommen mit dem Ziel, das weitere Vorgehen festzulegen. Sobald ein aktualisierter Zeitplan vorliegt, wird EADS die Anwendung der Meilenstein-Methode wieder aufnehmen und die Aufwendungen für die A400M weiter anpassen. Im dritten Quartal 2008 wurden diesbezüglich ein Aufwand in Höhe von € 341 Mio. verbucht, welcher das EBIT* entsprechend belastete.

Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf € 29,4 Mrd. (Vorjahreszeitraum: € 27,6 Mrd.) dank operativer Zuwächse in allen fünf Geschäftsbereichen. Im Umsatzwachstum sind € 803 Mio. enthalten, die aus dem im dritten Quartal 2008 erfolgten Wechsel der Bilanzierungsmethode für das A400M-Programm zur Bilanzierung in der frühen Phase eines Auftrags resultieren.

Das EBIT* (vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten) für die ersten neun Monate 2008 verbesserte sich auf € 2,018 Mrd. gegenüber € -353 Mio. im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damals wurde insbesondere das EBIT* von Airbus durch höhere außerordentliche Aufwendungen (Power8, A400M, A350) belastet. Das EBIT* stieg dank Verbesserungen in allen Geschäftsbereichen. Bei Airbus trugen die starke operative Leistung in Serienprogrammen, das Erzielen von Power8-Einsparungen und die gegenüber dem Vorjahr geringeren außerordentlichen Aufwendungen zur EBIT*-Steigerung bei. Die Verschlechterung des Kurses fällig gewordener Wechselkurssicherungsgeschäfte wurde in den ersten neun Monaten 2008 durch einen positiven Dollareffekt in Höhe von € 265 Mio. – resultierend aus der Neubewertung von Drohverlusten zum Stichtagskurs – nahezu ausgeglichen.

Im Einklang mit der EBIT*-Entwicklung verbesserte sich das Konzernergebnis von EADS auf € 1,082 Mrd. (Vorjahreszeitraum: € -705 Mio.). Dies entspricht einem Gewinn je Aktie von € 1,34 (Verlust je Aktie im Vorjahreszeitraum: € 0,88).

Die eigenfinanzierten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen (F&E) verringerten sich leicht auf € 1,792 Mrd. (Vorjahreszeitraum: € 1,903 Mrd.). Im vierten Quartal werden sie jedoch voraussichtlich stärker steigen, vor allem im Rahmen des A350-Programms bei Airbus.

Der Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen erhöhte sich signifikant auf € 1,959 Mrd. (Vorjahreszeitraum: € 168 Mio.) aufgrund von Verbesserungen im Nettoumlaufvermögen (Working Capital). Diese resultieren aus einem geringeren Vorratsaufbau und mehr erhaltenen Kundenanzahlungen. Einschließlich eines geringen positiven Beitrags von Kundenfinanzierungen in Höhe von € 8 Mio. verbesserte sich der Free Cash Flow auf € 1,967 Mrd. (Vorjahreszeitraum: € 111 Mio.). Trotz eines Zahlungsmittelabflusses für Übernahmen und US-Dollar-Optionen für Kurssicherungsgeschäfte erreichte die Nettoliquidität Ende September mit € 9,0 Mrd. einen Rekordwert (Jahresende 2007: € 7,0 Mrd.) und stellt für EADS damit eine stabile Basis für die kommenden Jahre dar.

In den ersten neun Monaten 2008 verzeichnete EADS einen bemerkenswerten Auftragseingang im Wert von € 88,7 Mrd. Im Vergleichszeitraum belief er sich auf € 82,4 Mrd. Der Auftragseingang profitierte von den hohen Bestellungen während der diesjährigen Luftfahrtmesse in Farnborough und dem Auftrag im britischen Tankerprogramm. Ende September 2008 erreichte der Auftragsbestand mit € 400,7 Mrd. einen neuen Rekordwert (Jahresende 2007: € 339,5 Mrd.). Der Zuwachs resultierte zum Teil aus einem gegenüber dem Jahresende 2007 günstigeren Schlusskurs des US-Dollars zum Monatsende September. Die Bestände des Verkehrsflugzeug-Geschäfts basieren auf Listenpreisen. Dank wichtiger Neuaufträge konnte EADS den Auftragsbestand im Verteidigungsgeschäft auf den bisherigen Höchststand von € 57 Mrd. (Jahresende 2007: € 54,5 Mrd.) ausbauen. Ende September beschäftigte EADS 118.487 Mitarbeiter (Jahresende 2007: 116.493).

Aufgrund der Finanzkrise bewegt sich EADS – insbesondere im zivilen Geschäft bei Airbus, Eurocopter und Astrium – in einem unsicheren Marktumfeld. Das verlangsamte Wirtschaftswachstum und die daraus resultierende Abschwächung des Luftverkehrs haben die Kurserholung des US-Dollars gegenüber dem Euro sowie den seit Sommer zu beobachtenden Rückgang des Ölpreises überschattet. Der hohe und geographisch breit gefächerte Auftragsbestand und eine Nettoliquidität auf Rekordniveau stärken EADS vor dem Hintergrund der globalen Finanzkrise. Obwohl EADS keiner kurzfristigen Refinanzierung bedarf, verfügt das Unternehmen über eine bestätigte, aber ungenutzte Kreditlinie von € 3 Mrd. Das Geschäft mit institutionellen und staatlichen Kunden ist derzeit überaus robust und wächst dank des bislang höchsten Auftragsbestands.

Angesichts der Erwartung eines zurückgehenden Luftverkehrs und schwierigerer Refinanzierungen wird sich das zivile Flugzeuggeschäft voraussichtlich abschwächen, verbunden mit dem Risiko von Aufschüben oder gar Abbestellungen. Dies ist bislang jedoch kaum absehbar. Vor diesem Hintergrund hat Airbus den Produktionshochlauf der A320-Familie bei 36 Flugzeugen pro Monat ausgesetzt – trotz eines Rekordauftragsbestands, der den Auslieferungen mehrerer Jahre entspricht. Die Finanzierungsquellen für Flugzeuge sind knapper geworden. Die Kundenanfragen zur Unterstützung bei der Schließung von Finanzierungslücken sind bislang überschaubar. Angesichts des geringsten Kundenfinanzierungsumfangs der vergangenen 20 Jahre und einer Nettoliquidität in Rekordhöhe ist EADS gut darauf vorbereitet, Kunden – wie in früheren Abschwungphasen – restriktiv und diskret zu unterstützen, wo dies sinnvoll ist. In jedem Fall bleiben Airbus und Eurocopter wachsam und bereit, sich an Veränderungen des Marktes anzupassen.

Die konzernweiten Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz kommen gut voran. Das Restrukturierungsprogramm Power8 erzielt Fortschritte und die Veräußerungsstrategie greift: Der Verkauf des Werkes in Laupheim (Deutschland) an Diehl/Thales ist abgeschlossen und die Verhandlungen mit GKN über die Veräußerung des Werkes in Filton (Großbritannien) sind beendet, wenngleich die Kontrolle über den Standort noch nicht übergegangen ist. Vor kurzem haben sich EADS und DAHER auf die Übernahme eines 70-Prozent-Mehrheitsanteils an EADS Socata durch DAHER verständigt. Durch die Verbindung von DAHER und EADS Socata wird ein bedeutendes Unternehmen im Bereich der Komponentenfertigung, der Geschäftsluftfahrt und den dazugehörigen Dienstleistungen entstehen. Die Vereinbarung gilt vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Behörden. Die neuen Unternehmen für Flugzeugkomponenten in Deutschland und Frankreich – Premium Aerotec und Aerolia – sind im Aufbau. Damit zeigen EADS und Airbus, dass sie sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren und zugleich starke Zulieferer schaffen können.

Power8 Plus wurde gestartet mit dem Ziel, konzernweit einen zusätzlichen jährlichen EBIT*-Beitrag von € 1 Mrd. in den Jahren 2011 bis 2012 zu leisten. Der Gesamtbetrag wird sich aus einem Airbus-Beitrag in Höhe von € 650 Mio. und € 350 Mio. aus den Geschäftsbereichen Eurocopter, Astrium, Verteidigung und Sicherheit sowie Militärische Transportflugzeuge und der EADS-Zentrale zusammensetzen.

Zudem arbeitet EADS derzeit an einem Plan namens „Future EADS“ für weitere Integration und Kosteneinsparungen von mindestens € 200 Mio. in den Jahren 2011-2012. Es zielt darauf ab, die Integration zu verstärken, Entscheidungsprozesse zu verbessern und Kosteneinsparungen durch die Zentrale, die Geschäftsbereiche und die Interaktion zwischen beiden zu erzielen.

Ausblick

Der Ausblick von EADS beruht auf einem Schlusskurs von € 1 = US$ 1,45 zum Jahresende 2008.

EADS erwartet für das Jahr 2008 bei Airbus Bestellungen für mehr als 850 neue Flugzeuge.

Der Umsatz von EADS soll 2008 über € 40 Mrd. erreichen, bei mehr als 470 Flugzeugauslieferungen im gesamten Jahr.

Angesichts eines EBIT* von € 2,0 Mrd. in den ersten neun Monaten 2008 sollte EADS die EBIT*-Prognose für das Gesamtjahr in Höhe von € 1,8 Mrd. (auf der Basis von € 1 = US$ 1,45) übertreffen mit Blick auf die starke grundlegende Performance. Darin sind jedoch keine weiteren sich aus den Unsicherheiten im A400M-Programm ergebenden Einflüsse enthalten.

Zudem könnten Schwankungen des €/US$-Schlusskurses zum Jahresende gegenüber dem Ende September 2008 positiven oder negativen Einfluss auf das Ergebnis haben. Ausschlaggebend hierfür wären Neubewertungen einiger Bilanzposten bei Airbus, einschließlich Rückstellungen für Drohverluste.

EADS erwartet für das Jahr 2008 vor Einfluss von Kundenfinanzierungen einen Free Cash Flow von mehr als € 2 Mrd. Dabei ist zu berücksichtigen, dass dies die volatilste zu prognostizierende Kennzahl ist.

Geschäftsbereiche zeigen robuste grundlegende Performance

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Airbus stieg auf € 19.445 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 18.856 Mio.), vor allem dank höherer Volumina und eines vorteilhafteren Produkt-Mix bei den ausgelieferten Flugzeugen. Die Auslieferungen verblieben auf Rekordniveau: 349 Flugzeuge (Vorjahreszeitraum: 330 Flugzeuge), darunter sieben vom Typ A380. Das Umsatzwachstum enthält – entsprechend dem internen Arbeitsanteil von Airbus – einen Effekt aus dem Wechsel der Bilanzierungsmethode für das A400M-Programm zur Bilanzierung in der frühen Phase eines Auftrags. Das Wachstum wurde vom negativen Einfluss des US-Dollars und vom Preisrückgang gebremst. Das EBIT* verbesserte sich stark auf € 1.501 Mio. (Vorjahreszeitraum: € -677 Mio.) dank der hervorragenden Auslieferungsleistung, der grundlegenden Ertragskraft der Serienprogramme und Fortschritten im Power8-Programm. Die EBIT*-Performance wurde zudem durch verglichen mit dem Vorjahreszeitraum geringeren außergewöhnlichen Belastungen und einem Effekt aus der Neubewertung von Drohverlustrückstellungen zum Dollar-Stichtagskurs begünstigt. Das EBIT*-Wachstum wurde gebremst von einer A400M-Belastung im dritten Quartal 2008 und steigenden wiederkehrenden Kosten entsprechend den Herausforderungen im A380-Hochlauf.

In den ersten neun Monaten 2008 verzeichnete Airbus eine weiterhin starke Nachfrage und verbuchte Brutto-Bestellungen über 785 Flugzeuge dank eines effizienten und für die Kunden attraktiven Produktportfolios. Die Netto-Bestellungen beliefen sich auf 737 Flugzeuge bei gestiegenen Preisen. Dies entspricht einem Marktanteil von 54 Prozent. Die A350 verfügt mit 458 Bestellungen über einen eindrucksvollen Auftragsbestand. Zum 30. September 2008 belief sich der Auftragsbestand von Airbus auf € 341,6 Mrd. (Jahresende 2007: € 283,8 Mrd.) basierend auf Listenpreisen. Nach Stückzahlen erhöhte sich der Auftragsbestand zum 30. September 2008 auf einen Rekordwert von 3.809 Flugzeugen (Jahresende 2007: 3.421 Flugzeuge).

Als dritte Fluggesellschaft nach Singapore Airlines und Emirates erhielt Qantas die A380, das Flaggschiff des 21. Jahrhunderts. Im Oktober feierte die A380 den ersten Jahrestag ihrer Indienststellung. Das Flugzeug zeichnet sich im täglichen Linienbetrieb durch eine außergewöhnlich hohe Zuverlässigkeit aus. Diese zeigt sich eindrucksvoll darin, dass die A380-Flotte von Singapore Airlines im ersten Jahr über 15.000 Flugstunden mit mehr als 700.000 Passagieren an Bord absolviert hat. Im September eröffnete Airbus im chinesischen Tianjin die erste Endmontagelinie außerhalb Europas. Die A320-Fertigung ist bereits angelaufen und das erste Flugzeug soll Mitte 2009 ausgeliefert werden. Die verstärkte Kooperation mit China ist eine bedeutende Säule der Konzernstrategie, die den Aufbau industrieller Präsenz in den wichtigsten Märkten vorsieht.

Der Geschäftsbereich Militärische Transportflugzeuge erzielte in den ersten drei Quartalen 2008 einen Umsatz von € 1.949 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 1.014 Mio.). Neben einem starken Tankergeschäft ist darin eine Umsatzrealisierung für den erreichten Power-On-Meilenstein im A400M-Programm enthalten. Dieser war aus dem Jahr 2007 verschoben worden und hat einen Wert von rund € 400 Mio. Darüber hinaus stieg der Umsatz signifikant durch den Wechsel der Bilanzierungsmethode für das A400M-Programm zur Bilanzierung in der frühen Phase eines Auftrags. Das EBIT* verbesserte sich trotz der Kostenbelastungen im A400M-Programm auf € -68 Mio. (Vorjahreszeitraum: € -144 Mio.).

Im Tankflugzeuggeschäft wurde die Prototypenentwicklung des Tankauslegersystems ARBS erfolgreich abgeschlossen. Der Wettbewerb um den Tankerauftrag der US-Luftwaffe wurde vom Pentagon ausgesetzt. Unterstützt durch Bestellungen über 20 Tankflugzeuge im bisherigen Jahresverlauf erhöhte sich der Auftragsbestand des Geschäftsbereichs Militärische Transportflugzeuge bis Ende September auf € 23 Mrd. (Jahresende 2007: € 19,9 Mrd.).

Der Geschäftsbereich Eurocopter befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf € 2.781 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 2.599 Mio.), vor allem aufgrund anhaltend steigender Auslieferungen von leichten und mittleren Serienhubschraubern. Eurocopter übergab insgesamt 404 Hubschrauber an Kunden (gegenüber 319 Hubschraubern im Vorjahreszeitraum). Das EBIT* stieg auf € 164 Mio. verglichen mit € 113 Mio. im Vorjahreszeitraum, als es durch außerordentliche Kosten im NH90-Programm belastet wurde. Der EBIT*-Anstieg spiegelt einen positiven Volumeneffekt wider, wenngleich dieser teilweise durch einen unvorteilhaften Einfluss des US-Dollars sowie gestiegene F&E-Aufwendungen aufgezehrt wurde.

Eurocopter baute das Dienstleistungsgeschäft weiter aus – bereits heute hat es einen Anteil von rund 35 Prozent am Umsatz des Geschäftsbereichs. Im Einklang mit den Wachstumszielen erweitert Eurocopter das Geschäft in Großbritannien durch das Angebot von Trainingsdienstleistungen. Dies soll dazu beitragen, die Präsenz von Eurocopter in Großbritannien weiter zu stärken. Im internationalen Geschäft bewies Eurocopter seine Verlässlichkeit mit der Auslieferung von 29 Hubschraubern vom Typ UH-72A aus der Fertigungslinie in Columbus, Mississippi – allesamt im oder vor dem Zeitplan sowie voll einsatzbereit.

In den ersten neun Monaten verkaufte Eurocopter 605 Hubschrauber (Vorjahreszeitraum: 658 Hubschrauber). Darin enthalten sind 15 EC225 für Kunden im Öl- und Gasgeschäft sowie Bestellungen der bayerischen Staatsregierung und Polens über insgesamt 31 EC135. Zudem erhielt der Geschäftsbereich einen Auftrag der US-Zollbehörde über bis zu 50 Hubschrauber vom Typ Ecureuil und unterstrich damit seine Fähigkeiten zur Marktdurchdringung in den USA. Der Auftragsbestand erhöhte sich so auf 1.589 Hubschrauber (Jahresende 2007: 1.388) mit einem Gesamtwert von € 14,5 Mrd. (Jahresende 2007: € 13,5 Mrd.).

Die Ergebnisse von Astrium in den ersten neun Monaten des Jahres 2008 verdeutlichen die hohe Innovationskraft und den klaren Fokus auf Effizienz und Verlässlichkeit. Darauf gründet die solide Marktposition des Geschäftsbereichs. Der Umsatz stieg um 25 Prozent auf € 2.749 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 2.191 Mio.). Zum Wachstum trugen alle Geschäftsfelder bei, insbesondere der vermehrte Absatz von Telekommunikationssatelliten, die erhöhte Produktionsrate für die Ariane 5 und der Hochlauf der Paradigm-Dienstleistungen. Weiter wirkte sich die erstmalige Vollkonsolidierung von Spot Image positiv aus. Das EBIT* verdoppelte sich nahezu auf € 140 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 71 Mio.). Dieser Anstieg folgt der Umsatzentwicklung und enthält zudem operative Verbesserungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die EBIT*-Verdopplung wurde trotz der unvorteilhaften Auswirkungen eines sich gegenüber dem Euro abschwächenden Britischen Pfunds im Paradigm-Programm und geringfügig höheren F&E-Aufwendungen erreicht. Dies verdeutlicht die signifikanten Fortschritte dieses Geschäftsbereichs.

Der unbemannte Raumtransporter ATV (Automated Transfer Vehicle) beendete erfolgreich sein finales Manöver. Im Galileo-Programm wurde Astrium in die engere Auswahl für den Betrieb des Weltraumsegments und der Bodenkontrollsegmente genommen. Im Bereich der Erdbeobachtung erhielt Astrium den Auftrag für den vom spanischen Verteidigungsministerium finanzierten SEOSAR-Satelliten und das optische Erdbeobachtungssystem von Chile. Diese und weitere Bestellungen für Telekommunikationssatelliten führten bis Ende September zu einem Auftragsbestand im Wert von € 12,6 Mrd. (Jahresende 2007: € 12,9 Mrd.).

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Verteidigung und Sicherheit erhöhte sich um 11 Prozent auf € 3.490 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 3.149 Mio.). Dieser Anstieg resultierte aus gestiegenen Beiträgen von Defence Electronics, aus vermehrten Dienstleistungen für luftgestützte Verteidigungssysteme und aus der Konsolidierung von PlantCML. Darüber hinaus enthält der Anstieg – entsprechend dem internen Arbeitsanteil des Geschäftsbereichs – einen Effekt aus dem Wechsel der Bilanzierungsmethode für das A400M-Programm zur Bilanzierung in der frühen Phase eines Auftrags. Das EBIT* des Geschäftsbereichs wuchs stark um 74 Prozent auf € 219 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 126 Mio.) dank operativer Verbesserungen über das gesamte Portfolio hinweg. Dies wurde ermöglicht durch ausgereifte Programme im Lenkflugkörper- und Radargeschäft, bei Dienstleistungen für luftgestützte Verteidigungssysteme, sowie durch erfolgreiche Initiativen zur Kostensenkung. Im Zusammenhang mit der veränderten MBDA-Konsolidierung wurden die Neunmonatszahlen 2007 entsprechend dem 37,5-Prozent-Anteil an MBDA angepasst.

Mit der Lieferung eines Zieldrohnensystems an die US-Streitkräfte unterstrich der Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit seine Leistungsfähigkeit im US-Verteidigungsgeschäft. Während der Olympischen Spiele in Peking gewährleistete der EADS-Geschäftsbereich die sichere Kommunikation durch die Bereitstellung des größten stadtweiten und sicheren Funknetzes der Welt. Im Geschäft mit Verteidigungselektronik konnte der Geschäftsbereich seine Erfolge fortsetzen und erhielt Aufträge über Seeradarsysteme für die US-Küstenwache und die Bundeswehr. MBDA wurde mit einem Luftverteidigungssystem für Großbritannien beauftragt; EADS hat zudem Eurofighter-Angebote in Indien und der Schweiz abgegeben. Der Auftragsbestand belief sich auf € 17,8 Mrd. (Jahresende 2007: € 17,8 Mrd.).

Zentrale und Übrige Aktivitäten (ohne Zugehörigkeit zu einem EADS-Geschäftsbereich):

Der Umsatz der Übrigen Aktivitäten (ATR, EADS EFW, EADS Socata, EADS Sogerma und EADS North America) stieg auf € 1.106 Mio. (Vorjahreszeitraum: € 967 Mio.). Das EBIT* verringerte sich in den ersten neun Monaten 2008 leicht auf € 63 Mio., vor allem aufgrund eines negativen Einflusses des US-Dollars, gegenüber € 66 Mio. im Vorjahreszeitraum.

Der Regionalflugzeughersteller ATR übergab 37 Flugzeuge an Kunden (Vorjahreszeitraum: 26 Flugzeuge). Der Auftragsbestand belief sich Ende September auf 165 Flugzeuge. Bei EADS EFW kompensierte das Geschäft mit Flugzeugkomponenten weitgehend eine vorübergehende Abschwächung in der Frachterumrüstung. Die Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik bei der Umrüstung und Modifizierung von Airbus-Flugzeugen sowie mit russischen Partnern für die A320-Frachterumrüstung werden das zukünftige Geschäft stärken. EADS Socata lieferte 41 TBM 850 an Kunden aus und verfügt über einen Auftragsbestand von 74 Maschinen. EADS und DAHER haben sich auf die Übernahme eines 70-Prozent-Mehrheitsanteils an EADS Socata durch DAHER verständigt. Die Vereinbarung gilt vorbehaltlich der Genehmigung durch die zuständigen Behörden. Ende Oktober hat EADS Sogerma die Veräußerung der Tochtergesellschaft Revima abgeschlossen. Zum 30. September 2008 erreichte der Auftragsbestand der Übrigen Aktivitäten einen Wert von € 3,0 Mrd. (Jahresende 2007: € 2,7 Mrd.).

EADS ist ein weltweit führendes Unternehmen der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen, mit einem Umsatz von € 39,1 Milliarden im Jahr 2007 und rund 118.000 Mitarbeitern. Zu EADS gehören der führende Flugzeughersteller Airbus, das weltweit größte Hubschrauber-Unternehmen Eurocopter und EADS Astrium, die europäische Nummer 1 im Raumfahrtgeschäft mit Programmen wie Ariane und Galileo. Die Sparte Verteidigung und Sicherheit bietet ihren Kunden umfassende Systemlösungen an, ist für EADS größter Partner im Eurofighter-Konsortium und wesentlicher Anteilseigner am Lenkflugkörperhersteller MBDA. Die Sparte Militärische Transportflugzeuge entwickelt die A400M.

*

Die EADS verwendet das EBIT vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten als Schlüsselindikator für die wirtschaftliche Leistung. Der Terminus „außerordentliche Posten“ bezieht sich auf Sachverhalte, wie Aufwendungen aus Abschreibungen der aufgedeckten stillen Reserven aus der Gründung der EADS, dem Airbus-Unternehmenszusammenschluss, der Gründung der MBDA sowie in diesem Zusammenhang stehende Wertminderungen aufgrund von Werthaltigkeitstests.

**

Da das Ergebnis des A400M-Fertigungsauftrags nicht verlässlich geschätzt werden kann, kann EADS derzeit nicht alle Kriterien der Bilanzierung des Auftrags nach der Gewinnrealisierungsmethode nach dem Fertigstellungsgrad erfüllen. Deshalb und in Übereinstimmung mit IAS 11 (Fertigungsaufträge) hat EADS die Gewinnrealisierung nach dem Fertigstellungsgrad (Meilenstein-Methode) ausgesetzt. Stattdessen wurden die bislang angefallenen Auftragskosten als Aufwand sowie Umsatzerlöse entsprechend den angefallenen Auftragskosten – insoweit diese wahrscheinlich einbringbar sind – („Frühe-Phase”-Methode) in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht. Zudem wurde die bestehende Rückstellung für die die gesamten Auftragserlöse übersteigenden gesamten Auftragskosten neu berechnet, jedoch nur für jene Auftragskostenbestandteile, die EADS verlässlich schätzen konnte.

EADS Corporate Communications:

Pierre  Bayle
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Edmund Reitter Tel.: +49 89 607 34510
Gaëlle Pellerin Tel.: +33 1 42 24 22 54
Markus Wölfle Tel.: +49 89 607 34287
José María Palomino Tel.: +34 91 585 77 89

EADS – Neunmonatszahlen 2008

(Beträge in Euro)

EADS-Konzern 01-09 2008 01-09 2007
Veränd.
Umsatz(1) , in Mio.
davon Verteidigung, in Mio.
29.440
7.329
27.551
5.605
+7%
+31%
EBITDA (1) (2) ,in Mio. 3.143 788
+299%
EBIT (1) (3) , in Mio. 2.018 -353

Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen (1) , in Mio 1.792 1.903
-6%
Konzernergebnis (Net Income) (4) , in Mio 1.082 -705

Ergebnis je Aktie (4) 1,34 -0,88
+2,22 €
Free Cash Flow (FCF) (1) , in Mio 1.967 111
+1.672%
Free Cash Flow vor Kundenfinanzierungen (1) , in Mio 1.959 168
+1.066%
Auftragseingang (1) (7) , in Mio 88.700 82.422
+8%
EADS-Konzern 30. Sept. 2008 31. Dez. 2007 Veränd.
Auftragsbestand (7) , in Mio.
davon Verteidigung, in Mio.
400.676
56.967
339.532
54.472
+18%
+5%
Nettoliquidität, in Mio. 8.956 7.024
+28%
Beschäftigte 118.487 116.493
+2%

(Beträge in Millionen Euro)

Geschäftsbereiche Umsatz EBIT (3)
01-09
2008
01-09
2007
Veränd. 01-09
2008
01-09
2007
Veränd.
Airbus
19.445 18.856
+3%
1.501 -677

Militärische Transportflugzeuge 1.949 1.014
+92%
-68 -144

Eurocopter 2.781 2.599
+7%
164
113
+45%
Astrium
2.749 2.191
+25%
140
71
+97%
Verteidigung und Sicherheit (1) (5)
3.490 3.149
+11%
219
126
+74%
Zentrale / Konsolidierung -2.080 -1.225

-1 (6)
92 (6)

Übrige Aktivitäten (5) (8)
1.106 967
+14%
63
66
-5%
Gesamt 29.440 27.551
+7%
2.018
-353

(Beträge in Millionen Euro)

Geschäftsbereiche Auftrags-
eingang (7)
Auftrags-
bestand (7)
01-09
2008
01-09
2007
Veränd. 30. Sept. 2008 31. Dez. 2007
Veränd.
Airbus
75.179 69.667
+8%
341.630 283.829
+20%
Militärische Transportflugzeuge 5.100 359
+1.321%
22.996 19.932
+15%
Eurocopter
3.821 5.460
-30%
14.494 13.455
+8%
Astrium
2.683 2.819
-5%
12.552 12.895
-3%
Verteidigung und Sicherheit (1) (5)
3.555 3.804
-7%
17.793 17.836
-0%
Zentrale / Konsolidierung -2.640 -902

-11.760 -11.155

Übrige Aktivitäten (5) (8)
1.002 1.215
-18%
2.971 2.740
+8%
Gesamt 88.700 82.422
+8%
400.676 339.532
+18%

EADS – Ergebnisse für das dritte Quartal (Q3) 2008

(Beträge in Euro)

EADS-Konzern Q3 2008 Q3 2007
Veränd.
Umsatz (1) , in Mio. 9.701 9.195
+6%
EBIT (1) (3) , in Mio. 860 -711

Konzernergebnis (4) , in Mio. 679 -776

Gewinn je Aktie (4) 0,84 -0,97
+1,81 €

(Beträge in Millionen Euro)

Geschäftsbereiche Umsatz EBIT (3)
Q3
2008
Q3
2007
Veränd. Q3
2008
Q3
2007
Veränd.
Airbus
5.859 5.967
-2%
789 -696

Militärische Transportflugzeuge 1.051 707
+49%
-48 -115

Eurocopter 986 955
+3%
60
78
-23%
Astrium
1.048 771
+36%
52
24
+117%
Verteidigung und Sicherheit (1) (5)
1.323 1.086
+22%
85
56
+52%
Zentrale / Konsolidierung -984 -590

-106
-79

Übrige Aktivitäten (5) (8)
418 299
+40%
28
21
+33%
Gesamt 9.701 9.195
+6%
860
-711

Im dritten Quartal 2008 erhöhte sich das EBIT* stark auf € 860 Mio. gegenüber € -711 Mio. im Vorjahreszeitraum dank stärkerer Beiträge der Geschäftsbereiche Airbus, Astrium sowie Verteidigung und Sicherheit. Bei Eurocopter reduzierte sich das EBIT* aufgrund des schwächeren US-Dollars und höherer F&E-Aufwendungen. Begünstigt wurde das Wachstum im Vergleich zum dritten Quartal 2007, als das EBIT* stärker durch Kosten für die A400M und die A350 belastet wurde, durch einen Effekt in Höhe von € 965 Mio. aus der Neubewertung von Drohverlustrückstellungen zum Stichtagskurs. Das EBIT* stieg trotz einer A400M-Belastung in Höhe von € 341 Mio. und steigenden Kosten im A380-Programm.

Fußnoten

  1. Im Zusammenhang mit der geänderten MBDA-Konsolidierung auf 37,5 Prozent wurden die Zahlen des dritten Quartals 2007 und der ersten neun Monate 2007 entsprechend angepasst.
  2. Gewinn vor Zinsen, Steuern, Wertminderungen, Abschreibungen und außerordentlichen Posten
  3. Gewinn vor Zinsen und Steuern, vor Goodwill-Wertminderungen und außerordentlichen Posten
  4. Die EADS verwendet weiterhin den Terminus Konzernergebnis. Die Bedeutung ist identisch mit dem Ergebnis, das den Gesellschaftern des Mutterunternehmens gemäß den IFRS-Regeln zusteht.
  5. Mit Wirkung zum 1. Januar 2008 wurde die Konsolidierung von EADS North America geändert, indem Teile aus dem Geschäftsbereich Verteidigung und Sicherheit in die Übrigen Aktivitäten übertragen wurden. Die Führung bedeutender Geschäftselemente verbleibt jedoch bei den entsprechenden Geschäftsbereichen. Die Zahlen des dritten Quartals 2007, der ersten neun Monate 2007 und zum 31. Dezember 2007 wurden entsprechend angepasst. In den ersten neun Monaten 2008 enthält der Umsatz von EADS North America vorwiegend Umsätze im Zusammenhang mit der Hauptauftragnehmerschaft für das LUH-Programm.
  6. Das EBIT* der Zentrale/Konsolidierung enthält den Ergebnisbeitrag von Dassault; in den ersten neun Monaten 2007 enthielt das EBIT* der Zentrale/Konsolidierung zudem den Gewinn aus der Veräußerung des EADS-Anteils an Embraer und von Liegenschaften.
  7. Beiträge und Bestände aus dem zivilen Flugzeuggeschäft zum Auftragseingang bzw. Auftragsbestand von EADS basieren auf Listenpreisen.
  8. ATR, EADS EFW, EADS Socata, EADS Sogerma sowie EADS North America werden als Übrige Aktivitäten geführt. Dies ist kein eigenständiger EADS-Geschäftsbereich.

Sicherheitshinweis zu den Prognosen über die Geschäftsentwicklung
(Safe Harbour Statement):

Bestimmte Aussagen dieser Pressemitteilung geben keine historischen Fakten wieder, sondern sind vorausschauende Aussagen und Erwartungen, die sich auf die Überzeugungen der Geschäftsleitung stützen. Diese Aussagen entsprechen den zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung aktuellen Ansichten und Einschätzungen der EADS. Sie unterliegen bekannten und unbekannten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass tatsächliche Ergebnisse, Leistungsdaten oder Ereignisse von den in solchen Mitteilungen explizit oder implizit ausgewiesenen maßgeblich abweichen können.

In dieser Pressemitteilung sind vorausschauende Aussagen durch Formulierungen wie „rechnen mit“, „glauben“, „schätzen“, „erwarten“, „beabsichtigen“, „planen“ oder „möglicherweise“ gekennzeichnet.

Zu den Prämissen, auf denen diese vorausschauenden Angaben beruhen, zählen unter anderem, aber nicht ausschließlich: Erwartungen zur Nachfrage, zu gegenwärtigen oder künftigen Absatzmärkten für die Produkte und Dienstleistungen der EADS, zur internen Performance, zu Kundenfinanzierungen, zur Performance von Kunden, Zulieferern und Unterauftragnehmern, zu Vertragsverhandlungen oder zu den positiven Ergebnissen bestimmter laufender Vertriebskampagnen.

Vorausschauende Aussagen bergen Unsicherheiten, und die tatsächlichen Ergebnisse und Trends können deutlich von ihnen abweichen – unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, aus folgenden Gründen: allgemeine wirtschaftliche und arbeitsmarkttechnische Umstände, wie besonders die konjunkturelle Lage in Europa, Nordamerika und Asien; rechtliche, finanzielle und zwischenstaatliche Risiken im Zusammenhang mit internationalen Geschäftsabschlüssen; die Konjunkturabhängigkeit einzelner Geschäftseinheiten der EADS; die Volatilität der Märkte für bestimmte Produkte und Dienstleistungen; Risiken im Zusammenhang mit den Leistungen unserer Produkte; Arbeitskämpfe im Rahmen von Tarifverhandlungen; Faktoren, die eine dauerhafte, signifikante Einschränkung des weltweiten Luftverkehrs bedingen; der Ausgang politischer und rechtlicher Prozesse, einschließlich der nicht gesicherten staatlichen Finanzierung bestimmter Programme; die Konsolidierung des Wettbewerbs in der Luft- und Raumfahrtindustrie; Entwicklungskosten für neue Produkte und deren Vertriebserfolg; Wechselkurs- und Zinsschwankungen zwischen Euro, US-Dollar und anderen Währungen; Rechtsstreitigkeiten sowie andere wirtschaftliche, politische und technologische Risiken und Unsicherheiten.

Weiterführende Informationen zu diesen Faktoren können dem Registrierungsdokument des Unternehmens vom 24. April 2008 entnommen werden.

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